Aber auch bei der Handarbeit gilt: Vom Einfachen zum Schweren. Deshalb schafft man durch Bodenarbeit mit dem Kappzaum eine Basis.

Die ersten Lektionen beginnen im Stand dazu trägt das Pferd einen Kappzaum.

Die Kopfsenkübung klingt einfach und banal, ist aber von großer Bedeutung.

Vor allem Pferde, die sich im Hals fest machen, müssen lernen, dass sie sich in der Tiefe entspannen können und dass ihnen das gut tut.

 

Mit gesenktem Kopf verliert das Pferd den Überblick. Es gibt seine Verantwortung an den Menschen ab und schenkt ihm sein Vertrauen. Erst wenn das Pferd dem Menschen vertraut, kann es sich entspannen und loslassen.

 

Durch die Dehnung werden die Dornfortsätze auseinander gezogen und das lange Rückenband, das Bewegungszentrum des Pferdes, bleibt locker.

 

Beherrscht das Pferd das Kopfsenken, lernt es nun „Stellen und Biegen“ im Stand.

 

Dazu senkt das Pferd den Kopf und wird nun mit Hilfe des Kappzaums vorsichtig gestellt und gebogen.

 

Wird diese Übung richtig ausgeführt, so werden Kopf- und Halsbereich mobilisiert. Richtig ausgeführt ist die Übung dann, wenn die Bewegung durch den gesamten Körper über die Wirbelsäule fließt und nicht „im Hals stecken bleibt“.

 

Bei korrekter Ausführung kann man beobachten, dass die innere Hüfte nach vorn kommt.

 

 Kurs Inhalt in Theorie & Praxis

  • theoretisches Wissen rund ums Pferd
  • Anatomie, Physiologie, Biomechanik- u. Bewegungslehre
  • die verschiedensten Möglichkeiten der Bodenarbeit
  • individuelle Gestaltung
  • erarbeiten von Lektionen am Boden zur Verbesserung im Sattel
  • Therapieansätze für schwierige und ältere Pferde
  • Problemlösungen und Vorschläge für eine individuelle und abwechslungsreiche Bodenarbeit

Fachgebiet Lymphdrainage | Copyright Carola Smyrek 2007

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